Das Europäische Jahr 2010
Das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut zu stärken und die Wahrnehmung für deren Ursachen und Auswirkungen zu schärfen. Das sind Ziele des Europäischen Jahres, das die Europäische Kommission für 2010 ausgerufen hat (siehe auch Europäische Website zum EJ2010). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird das Aktionsjahr gemeinsam mit Verbänden und Betroffenenvertretern auf nationaler Ebene umsetzen. Lesen Sie hier alles zum Europäischen Jahr 2010
Social Media Award 2010
"Zeig´ uns deine Sicht auf Armut und Ausgrenzung" - So lautete der Aufruf zum Kurzfilmwettbewerb „Social Media Award 2010“, einem Projekt, das im Rahmen des "Europäischen Jahrs 2010" gefördert wird. Rund 60 Film-Teams sind aktiv geworden und haben aufrüttelnde, einfühlsame, dokumentarische, fiktionale, animierte oder musikalische, in jedem Fall aber bewegende Beiträge rund um das Thema Armut und soziale Ausgrenzung erstellt. Eine Fach-Jury hat die eingegangenen Beiträge bereits bewertet und zehn Filme ausgewählt. Jetzt sind Sie gefragt, welcher Film Ihnen am besten gefällt. Sie wählen den Gewinner mit aus. Lesen Sie alles über den Social Media Award 2010.
Botschafter treffen Ministerin
Bundesministerin Ursula von der Leyen hat die Botschafterinnen und Botschafter des Europäischen Jahres 2010 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) empfangen. Von links nach rechts: Pastor Bernd Siggelkow (Die Arche - Christliches Kinder- und Jugendwerk), Felix Huby (Journalist und Autor), Prof. Dr. Heinz Bude (Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel), Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialfoschung), Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, Bruder Paulus Terwitte (Kapuzinerkloster Würzburg) Imke Duplitzer (Degenfechterin). Hier erfahren Sie mehr zum Treffen der Botschafter mit der Ministerin.
Sie sind gefragt!
Sie haben die Möglichkeit auf drei Fragen zum Thema Armut und soziale Ausgrenzung zu antworten.
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Was ist eigentlich Armut?
Die aktuellsten Antworten
Nicht laufend reden – tun. (...) Wohl dem, der gesund ist und trotzdem jammert! Armut ist für mich, unfähig zu sein, das Märchen vom "Hans im Glück" zu begreifen.
Ich verfüge zwar über ein relativ niedriges Einkommen, zähle also per Definition hinsichtlich meines finanziellen, ökonomischen Status zur Unterschicht, intellektuell und mental dagegen nicht. Ich sehe meine wirtschaftliche Situation aber im globalen und auch im historischen Maßstab und halte mich insofern keineswegs für arm./ GR
Armut ist die Unfähigkeit unserer derzeitigen Regierung. (...)
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Was macht uns Mut im Kampf gegen Armut und Ausgrenzung?
Die aktuellsten Antworten
Hoffnung macht Mut. Und Mut machen mir die Menschen, die meist selbst kaum etwas besitzen und trotzdem versuchen anderen Menschen zu helfen.
Sehr geehrte Frau Ursula von der Leyen, ich schätze Sie und vertraue Ihnen, deshalb wende ich mich an Sie. Ihre Devise: Mit neuem Mut... steht in Sprüche 31,8: "Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen! Sprich für sie, und regiere gerecht! Hilf den Armen und Unterdrückten." Mein Sohn ist 27 Jahre. Seit einem Jahr haben wir erfahren, dass er Legasthenie hat, und nicht wie fälschlicher Weise die Grundschullehrer vermuteten, eine Lernbehinderung. Er holt seinen Realschulabschluss nach und benötigt unbedingt eine LRS-Therapie um sich in der Gesellschaft u. auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft zu integrieren. Aber diese Menschen bekommen keine Unterstützung in Deutschland. Sie werden zum Schweigen verurteilt. Joh. 9, 2-4: Die Jünger fragen. „Wer ist schuld daran, dass dieser Mann blind ist? War es seine eigene Schuld oder die Sünde seiner Eltern? Jesus antwortet „Weder er selbst ist schuld daran noch seine Eltern. Jesus antwortet „Weder er selbst ist schuld daran noch seine Eltern. Er ist blind weil an ihm die ganze Macht Gottes sichtbar werden soll.“ Werte Frau von der Leyen, es kommt auf uns darauf an, helfen und unterstützen wir die Menschen, denen auch Jesus helfen möchte. Und er will helfen, und nicht die Schuldfrage hin und her schieben, was niemanden nützt. Werte Frau von der Leyen, ich bitte Sie von Herzen nehmen Sie sich diesem Personenkreis an. (...) Ich danke Ihnen im Voraus.
Mut macht die Hoffnung auf Veränderung – aber der Verzweifelte wartet meistens vergeblich auf ein Wunder. Wie soll auch ein Blinder den Weg ins Licht finden, wenn ihm keiner die Hand reicht? Armut ist eine Behinderung die verharren lässt und gleichgültig macht, weil sie schleichend an der Seele nagt und die Persönlichkeit zerfrist.
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Mutmacher: Wer oder was macht Ihnen persönlich Mut?





