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Sie haben die Möglichkeit auf drei Fragen zum Thema Armut und soziale Ausgrenzung zu antworten.
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Was ist eigentlich Armut?
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Nicht laufend reden – tun. (...) Wohl dem, der gesund ist und trotzdem jammert! Armut ist für mich, unfähig zu sein, das Märchen vom "Hans im Glück" zu begreifen.
Ich verfüge zwar über ein relativ niedriges Einkommen, zähle also per Definition hinsichtlich meines finanziellen, ökonomischen Status zur Unterschicht, intellektuell und mental dagegen nicht. Ich sehe meine wirtschaftliche Situation aber im globalen und auch im historischen Maßstab und halte mich insofern keineswegs für arm./ GR
Armut ist die Unfähigkeit unserer derzeitigen Regierung. (...)
Der Begriff Armut ist zu relativieren. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Armut. Sehe ich die Gesellschaft in Europa, so kann ich sagen, dass es den "armen" Menschen hier noch relativ gut geht. Es gibt Länder in denen die Gesellschaft sich untereinander nicht hilft und dort verhungern Menschen. Mir persönlich geht es gut und ich werde helfen sobald ich sehe, dass Menschen Hilfe benötigen. Deshalb bin ich hier und das ist meine Aufgabe.
Wenn jemand eine abgeschlossene Ausbildung besitzt und dann aufgrund langer Arbeitslosigkeit von unterschiedlichen Einrichtungen zu Langzeitpraktika (6 Monate und mehr) gezwungen wird, dann ist das nicht nur arm, sondern in meinen Augen auch eine zu verurteilende Straftat!!!
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Was macht uns Mut im Kampf gegen Armut und Ausgrenzung?
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Hoffnung macht Mut. Und Mut machen mir die Menschen, die meist selbst kaum etwas besitzen und trotzdem versuchen anderen Menschen zu helfen.
Sehr geehrte Frau Ursula von der Leyen, ich schätze Sie und vertraue Ihnen, deshalb wende ich mich an Sie. Ihre Devise: Mit neuem Mut... steht in Sprüche 31,8: "Du aber tritt für die Leute ein, die sich selbst nicht verteidigen können! Schütze das Recht der Hilflosen! Sprich für sie, und regiere gerecht! Hilf den Armen und Unterdrückten." Mein Sohn ist 27 Jahre. Seit einem Jahr haben wir erfahren, dass er Legasthenie hat, und nicht wie fälschlicher Weise die Grundschullehrer vermuteten, eine Lernbehinderung. Er holt seinen Realschulabschluss nach und benötigt unbedingt eine LRS-Therapie um sich in der Gesellschaft u. auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft zu integrieren. Aber diese Menschen bekommen keine Unterstützung in Deutschland. Sie werden zum Schweigen verurteilt. Joh. 9, 2-4: Die Jünger fragen. „Wer ist schuld daran, dass dieser Mann blind ist? War es seine eigene Schuld oder die Sünde seiner Eltern? Jesus antwortet „Weder er selbst ist schuld daran noch seine Eltern. Jesus antwortet „Weder er selbst ist schuld daran noch seine Eltern. Er ist blind weil an ihm die ganze Macht Gottes sichtbar werden soll.“ Werte Frau von der Leyen, es kommt auf uns darauf an, helfen und unterstützen wir die Menschen, denen auch Jesus helfen möchte. Und er will helfen, und nicht die Schuldfrage hin und her schieben, was niemanden nützt. Werte Frau von der Leyen, ich bitte Sie von Herzen nehmen Sie sich diesem Personenkreis an. (...) Ich danke Ihnen im Voraus.
Mut macht die Hoffnung auf Veränderung – aber der Verzweifelte wartet meistens vergeblich auf ein Wunder. Wie soll auch ein Blinder den Weg ins Licht finden, wenn ihm keiner die Hand reicht? Armut ist eine Behinderung die verharren lässt und gleichgültig macht, weil sie schleichend an der Seele nagt und die Persönlichkeit zerfrist.
Es gibt in Deutschland keinen Kampf gegen Armut und Ausgrenzung. Oder rechnet man die Almosen-Tafel-Läden etwa zu einem "Kampf gegen Armut"? Die Armen haben auch keine Lobby, die für sie kämpfen würde.
In diesem Lande nichts!!!!
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Mutmacher: Wer oder was macht Ihnen persönlich Mut?
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Angela Merkel
Ich mache mir Mut.
Mutmacher ist die gefühlte Ungerechtigkeit, das Aufbegehren gegen die unerträgliche Situation und die gern verbreiteten Ansichten, das Armut immer ein Selbstverschulden darstellt. (...)
Mir machen meine Arbeit als Lokalreporterin und meine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten Mut. Ich lasse mich nicht von der Teilhabe am Leben abhalten. Hartz IV schränkt mich zwar erheblich in meinen Möglichkeiten und meiner persönlichen Entwicklung ein, aber.... was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Mut mache ich mir selbst und für meinen Mut werde ich mit Anerkennung meiner Mitmenschen belohnt. Es ist, als lebe man von "Luft und Liebe"... was leider nicht ganz reicht...
Mir persönlich macht Mut, dass im Jahre 2013, oder früher, Bundestagswahlen sind!



