Botschafter
Die Botschafter kommen aus den Bereichen Medien, Kunst, Kultur, Sport und Kirche. Sie sollen mit ihrem öffentlichen Auftreten und Handeln für die Ziele des Europäischen Jahres 2010 werben.
Margot Käßmann
Ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), EJ-2010-Schirmherrin
"Armut und soziale Ausgrenzung sind eng verbunden; beide beschädigen das Selbstwertgefühl der Betroffenen. Besonders besorgniserregend ist es, wenn Kinder keine Hoffnung haben, aus der Armut herauszukommen. Ich hoffe, dass das Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung hilft, dass unsere Gesellschaft dafür ein Bewusstsein entwickelt und Wege findet, wie vor allem Kinder faire Startchancen für ihren Weg ins Leben bekommen. Armut bedeutet oft mangelnde Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft - ich wünsche mir, dass wir in einer solidarischen Gesellschaft Chancengerechtigkeit für alle erreichen."
Prof. Dr. Jutta Allmendinger
"Und von daher finde ich das extrem wichtig, dass wir europaweit sagen: Hört mal auf. Und bitte kümmert euch nicht nur um Exzellenz, um Elite, sondern schaut auf die, die es am meisten betrifft, und für die wir, wenn wir jetzt ansetzen, auch künftig am meisten können!"
Lira Bajramaj
"In der Grundschule zum Beispiel, wenn ich mit den Jungs Fußball spielen wollte, da wurde immer gesagt: 'Hau ab, du bist ein Mädchen!' Und ich hab' immer gesagt: 'Na ist mir egal, dann spiele ich eben auch bei den Schwächeren mit.' (…)
Und so habe ich es immer eigentlich geschafft; dass ich gesagt habe, es ist mir egal, was ihr sagt, ich werde trotzdem mitspielen und es euch zeigen!"
Reinhold Beckmann
"Das Thema Armut ist keines, was man nur nebenher behandeln kann; es braucht 'was Durchgängiges, 'was Langfristiges und ich hoffe, dass ein bisschen davon bleibt."
Bruder Paulus
"Viel zuviele Jugendliche in Deutschland leben in großer Not. Sie haben keine Arbeit; nicht einmal ein Zuhause (…) Ich unterstütze das Europäische Jahr 2010, weil es die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben fordert."
Heinz Bude
"Jeder braucht einen Platz in der Gesellschaft; egal wo er her kommt, egal woran er glaubt."














